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Das Ballett des Nationaltheaters hat an die angefangene Tradition, die Balletttitel des berühmten Choreographen John Crank aufzuführen, angeknüpft. In der Saison 2002/2003 wurde der Titel Der Widerspenstigen Zähmung aufgeführt. Das Ballet Oniegin, inspiriert von dem Versroman von A.S. Puschkin, verfolgt die Geschichte eines gelangweilten russischen Aristokraten, der die Liebe des jungen Mädchens Tatiana ablehnt und lieber mit ihrer Schwester Olga flirtet. Ein paar Jahre später weiß der Oniegin, dass er einen Fehler gemacht hat – es ist aber zu spät. Das berühmte Ballett von Crank fordert expressive Schauspielleistungen, brillante Tanztechnik und ein sehr tiefes Sinn für die breite emotionale Äußerung einzelner Gestallten. Außer wunderschönen sehnsuchtsvollen Szenen pas de deux Oniegin und der jungen Tatiana hat die Vorführung wirkungsvolle Chortanzszenen. Bei Musikbildung hat John Cranko und Kurt-Heinz Stolze überwiegend mit Klavierkompositionen von Tschaikowski gearbeitet und mit symphonischen Phantasie von Francesca da Rimini.
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